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Frauen

Equal Pay Day 2010: SoVD und ver.di fordern Ende der Lohndiskriminierung von Frauen

Equal Pay Day 2010: SoVD und ver.di fordern Ende der Lohndiskriminierung von Frauen

SoVD und ver.di haben sich am 26. März in einer gemeinsamen Aktion am Equal Pay Day beteiligt und mehr Lohngerechtigkeit für Frauen eingefordert. "In Deutschland verdienen Frauen immer noch 23 Prozent weniger Lohn als Männer - und dies trotz Ausübung gleicher oder vergleichbarer Tätigkeiten", erklärte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack. Da überdurchschnittlich viele Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten, müsse vorrangig ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. "Dies wäre ein großer Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit", betonte Schliepack.


90 Jahre frauenpolitisches Engagement im SoVD

90 Jahre frauenpolitisches Engagement im SoVD

Die Frauen im SoVD begehen am 26. Oktober 2009 ein Jubiläum: seit 90 Jahren engagieren sich Frauen im Sozialverband Deutschland für die Interessen von Frauen. Bei einer Veranstaltung in Berlin geht es am 26. Oktober nach einem kurzen historischen Rückblick um die frauenpolitischen Perspektiven nach der Bundestagswahl. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist für SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack eine entscheidende Herausforderung der neuen Legislaturperiode. Dr. Ursula Engelen-Kefer wird in ihrem Vortrag "Von der Reservearmee in den Niedriglohnsektor" die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen unter die Lupe nehmen. Eine Podiumsdiskussion mit Politikerinnen aller Parteien wird deutlich machen, wie es mit der Frauenpolitik vier Wochen nach der Bundestagswahl weitergeht.


Edda Schliepack

Edda Schliepack

SoVD fordert: Finanzierung der Frauenhäuser sicherstellen

Der SoVD fordert eine bundeseinheitliche Finanzierung der rund 400 Frauenhäuser in Deutschland. "Wir fordern die Bundesländer auf, sich auf eine einheitliche Finanzierung zu verständigen, damit die Frauenhäuser langfristig abgesichert werden", forderte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack bei einer Sitzung der SoVD-Landesfrauensprecherinnen in Stendal. Jedes Jahr nutzen mehr als 40.000 Frauen mit ihren Kindern die Frauenhäuser als Zufluchtsort vor häuslicher Gewalt. Die Finanzierung der Anlaufstellen ist allerdings problematisch und in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Für eine bundesweit einheitliche und sichere Finanzierung haben sich alle Fraktionen des Bundestages ausgesprochen. "Den Worten müssen nun Taten folgen", erklärte Edda Schliepack.





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